September 28, 2009 um 2:04 (Uncategorized)
Das Summer Breeze 2009 hat schon vor längerer Zeit zu einem Ende gefunden und nach einer überlangen Regenerationsphase fühle ich mich endlich in der Lage, hier einen Statusbericht abzugeben.
Mein besonderer Dank gilt natürlich auch hier noch einmal Sebastian, der uns nicht nur ohne abzusagen versetzet, sondern dadurch auch erfolgreich verhindert hat das Geld für die Karte zumindest an anderer Stelle wiederzubekommen!
Tag 1- Führungslemminge und die Gummibärenbande
Tag 1 des wanhsinnigen Abenteuers: Summerbreeze 2009. Einkaufen, ab auf die Autobahn und zunächst problemlos auf, Richtung Dinkelsbühl. Dort angekommen beginnt die Suche nach einem Führungslemming. Einfach irgendwem hinterherfahren der weiß wos langgeht ist immer gut. Da die Festivalteilnehmer im in der Pampa ansonsten nur spärlich vorhandenen Verkehr nur allzuleicht auszumachen sind ist das schnell geschafft. Und dann ist sie da. Die Schlange! Weder Boa noch Wurstschlange. Nein. Die Festivalschlange. Tausende Autos… Und wir mittendrin. Vor uns dröhnt die Gummibärenbande, hinter uns die Animaniaks und immer wenns mal weitergeht, schafft Oliver es nicht halbwegs zeitig wieder zum Auto zu kommen. Welch gloreicher Ausblick auf das, was da noch kommen sollte. Nach Gefühlten 800 Animaniaks-Wiederholungen endlich das Festivalgelände. Also Zelte aufbauen – die Nachbarn adoptieren, Helga rufen und zum René pilgern um den Met abzuholen. So lasst das Festival beginnen!
Fortsetzung folgt!
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Juli 18, 2009 um 11:54 (Uncategorized)
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Juli 17, 2009 um 1:32 (Gedanken, Schwarz, Sind nicht alle Wochen Schreckenswochen?)
Was ist eigentlich wichtig?
Eine typische abend- oder nächtliche Frage an dem dafür schon fast berühmt, zumindest aber berüchtigen Dachfenster mit Blick auf den Hafen und das U.
Was sind die Dinge, die uns wichtig sind? Was die Dinge, die die Welt bewegen? Ist das, was man den Tag über erlebt hat eigentlich von Wichtigkeit? Sind jene Gedanken und Geschehnisse, welche aus unserem Innersten ans Tageslicht drängen bedeutend genug, als dass sie auch für andere von Wert sein könnten?
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Juli 5, 2009 um 6:42 (Gedanken, Sind nicht alle Wochen Schreckenswochen?)
18 Uhr – 40 ° C und gefühlte 1000% Luftfeuchtigkeit….
Ich liebe meine Dachwohnung in der Einflugschneise des Dortmunder Flughafens dessen Flugzeuge ich seit Tagen wundersamer Weise aus mit selbst fast unverständlichen Gründen nicht mehr wahrnehme! Geräumige 2 Stockwerke mit einer hübschen Treppe und momentan angenehme Saunaatmosphäre.
Nachdem ich mich nun passender Weise selbst außer Gefecht gesetzt habe ist es hier noch angenehmer. Schwimmbad, See und Eisdiele? – Lichtjahre entfernt wenn selbst der Gang ins Badezimmer und zum Briefkasten aufgrund der Freudenfraktur zu einer quälenden Weltreise werden. Und so sitze ich hier – hilflos der Hitze und dem Öffentlichen Recht ausgeliefert. Vielleicht tut es immerhin den Klausurergebnissen gut, dass ich hier quasi nicht wegkomme…
Hatte ich vor einem Jahr tatsächlich gesagt ich würde beginnen öffentliches Recht zu mögen? Zu diesem Grad der Verzweiflung fehlt dieses Jahr wohl noch einiges. Mal sehen, wies nach den nächsten 600 Seiten über das ach so herrliche Öffentliche Baurecht ausschaut! Und wo zum Teufel bleiben nun die gebratenen Tauben? Ich sollte doch den Fuß hochlegen und schonen…. Verdammt, ich muss mich wohl doch in die Küche quälen… !

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Juli 3, 2009 um 4:55 (Gedanken, Sind nicht alle Wochen Schreckenswochen?)
Wieder Dreams und die drägenden Fragen, wieso Starbucks nichtmal bei sintflutartigen Regenfällen den Kaffee bis vor die Haustüre liefert, wo der Pinienaufguss eigentlich nun hin soll, wieso ausgerechnet jetzt keine Flugzeuge hier vorbeifliegen wo sie es doch sonst immer tun und wieso zum Teufel trotz des Regens mindestens 40°C hier oben sind.
Sind diese Fragen eigentlich weltbewegend? Und ist die Frage nach den Abstandsregeln im Baurecht schwerwiegender?
Was solls! Eigentlich hätte ich jetzt Lust auf einen guten Horrorfilm. Öffentliches Recht hat zwar mehr mit Horror gemein als ich mir eigentlich wünsche, aber ich glaube ich brauche grade doch endlich wieder mal etwas anderes. Ein wenig hat das ganze ein ja Ähnlichkeit mit Halloween. Du weißt genau, was alle paar Jahr an Halloween in Haddonfield passiert und bleibst doch jedes Jahr in dem Kaff und wartest auf Michael Myers anstatt die Zeit unter Palmen an einem Karibikstrand zu überleben. Genauso rennst du Semester für Semester zu Verwaltungsrecht, Baurecht, Europa- und Kommunalrecht anstatt deine Zeit mit einem kühlen Bier in der Hand in Bielefeld auf dem grünen Rasen zu verbringen und diejenigen auszulachen, die sich grade durch Abstandsregeln, und Bebauungspläne quälen. Das ist wahrer Horror! Im Gegensatz zu den herrlichen Filmen ist es jedoch einer, den man bis zum Ende anschauen muss! Immerhin… wann habe ich das bei einem Film das letzte Mal geschafft? Die letzten, die ich geschaut habe… nein, ich sollte sagen die ich versucht habe zu schauen haben es meist doch auf nicht mehr als 20 Minuten meiner Aufmerksamkeit gebracht. Wieso zur Hölle denke ich grade eigentlich darüber nach? Gott, ich sollte an irgendwas anderes denken!! Plüschtiere statt 30 days of night oder so! Wie zum Teufel bin ich vom Baurecht auf dieses Thema gekommen?
Aber hey, Plüschtiere sind wirklich süß! Ob es Schmuseschweinchen aus Plüsch gibt? Die könnte man dann sicher auch nachts mit ins Bett nehmen!!!!
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Juli 2, 2009 um 10:29 (Gedanken)
Wie beschreibt man einen Abend wie diesen? Nachdem die schwüle Hitze mir den ganzen Tag lang zu schaffen gemacht hat, ist es nun nach einem wolkenbruchartigen Regenschauer wieder recht gut auszuhalten.
Zwar glich das Prasseln der Regentropfen auf den Scheiben der Dachfenster wahrhaftig einem Inferno, doch hat sich die unangenehme Schwüle des Tages nun, während die Sonne hinter dem Hafen untergeht und den Himmel rot orange und violett erglühen lässt, in eine angenehme Abendluft verwandelt.
Und so stehe ich nun hier an meinem Fenster, schaue das atemberaubende Farbenspiel des Himmels an und lasse, während im Hintergrund Dreams erklingt alles was mir wichtig ist durch meinen Kopf geht.
Man hat so viele Träume und Wünsche. Und manchmal erscheint es einem, als würde wenn es darum geht diese zu verwirklichen grundsätzlich alles schief laufen was schief laufen kann. Zweifel, Scheitern und der stete Versuch, trotzdem irgendwie weiterzumachen. Dabei scheint manchmal alles so aussichtslos! Vielleicht ist es einfach Sturheit immer wieder aufzustehen und irgendwie weiterzumachen. Manchmal weiß ich das selber nicht. Vielleicht gibt es wenigstens bei dem ein oder anderen der Träume, die mich so oft des Abends hier haben stehen lassen ja doch die Hoffnung, dass sie doch noch irgendwie wahr werden können. Wenn das doch nur bei allem so wäre….
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Juni 30, 2009 um 1:23 (Gedanken)
Es hat etwas, bei Hitze, Gewitter und Wolfsballade mit einem Żywiec einem umgewickelten Pullover, meinem Füller und einem jungfräulichen Stück Papier im Dachfenster zu liegen…. Manchmal tut es einfach gut, wieder einmal zu schreiben. Außerdem macht das das nasse kühle Dach die Hitze etwas erträglicher. Ich mag den Geruch des Pullis und der Luft nach dem Gewitter…

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Juni 26, 2009 um 9:27 (Schwarz)
….. und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer!
Wahrscheinlich muss es diese Tage geben, an denen einfach alles schief geht was auch nur schief gehen kann. Nun habe ich es also erst einmal hinter mir. Schlaflose Nächte, schlechte Laune, Stress und Ärger… für nichts! Kann nicht wenigstens irgendetwas sich heute noch zum Positiven wenden?
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Juni 18, 2009 um 11:27 (einfach so)
Das Wetter lässt mal wieder zu wünschen übrig, aber wer braucht schon Sonnenschein, wenn er Sting, Fotoalben und Kaffee mit weißem Schokoladensirup hat!
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Juni 12, 2009 um 12:11 (einfach so)
…… Nein, ich habe nicht versucht Feldsalat in Bier zu ertränken, doch vielleicht sollte ich es versuchen. Stattdessen frage ich mich, wann meine Nachbarn endlich an die Decke klopfen. Immerhin würden sie wohl immerhin den Text nicht verstehen und der arme Kleine sollte von durch die „letzte Instanz“ verursachte Alpträume verschont bleiben. Falls nicht bleibt wohl nur doch der gut gemeinte Rat, dass das Leben immerhin kein Ponyhof ist und dass es sicher förderlich ist, dies frühstmöglich zu begreifen. Immerhin kann ich ja auch nichts dafür, dass sie nur eine Holzdecke haben. Ob man Feldsalat mit Ruccola substituieren kann?
Nun ja, ich tue ihnen wohl nun einen Gefallen und steige auf „the Flaw“ um. <the tempest>, blaue Gauloises und eine Flasche Bier, was will man mehr wenn man des Abends – oder sollte ich bereits des Nachts sagen? – an seinem Schreibtisch sitzt, in die mondlose Nacht hinaus schaut und das Wasser beobachtet welches im gleichmäßigen Fluss die Scheibe des Dachfensters hinunterläuft. Es könnte fast wie früher sein. Und doch ist die Welt im Wandel. Zeiten und Menschen verändern sich. Nur manche Dinge bleiben wohl immer gleich….!
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