So, heute war es endlich soweit. Das was Benny schon vor Wochen befürchtet und ich – nein eigentlich fast jeder hier in unserer schönen Heimatstadt gehofft hatte ist endlich eingetroffen.
Wir haben Kloppo!
Nach dem überfälligen Ende der Gurken- und Schreckensära-Doll konnte es eigentlich nur besser werden. Aber der Name Klopp steht wohl für einen ganz besonderen Neuanfang. Der charismatische Publikumsliebling und die gelbe Wand – eine ganz besondere Verbindung, die jedem in dessen Adern schwarz-gelbes Blut fließt die Hoffnung gibt in Kürze wieder öfter ohne Frust das Stadion verlassen zu können.
Komm Benny, freu dich für uns
Das war der Fußball. Was ist untrennbar mit diesem Thema verbunden? Bratwurst? Bier? Unser Revier? Ja sicher – alles! Und diese seltsame Gattung von Menschen, die sich Männer nennt.
Wer versteht sie schon wirklich?
Oft genug denkt man zwar, man könne ihren Gedanken folgen und sie seien recht einfach gestrickt, doch dann – in Momenten in welchen man nichts ahnend den blauen Himmel betrachtet, passieren Dinge die diese Hoffnung grundlegend zu erschüttern vermögen!
Seit Urzeiten schon leben Männchen und Weibchen mal mehr, mal weniger einträglich miteinander oder zu mindest nebeneinander her (Irgendwie muss das Fortbestehen der Art ja gesichert werden) und doch scheint diese Verbindung eigentlich oft nicht unbedingt zu passen. Haben wir in all der Zeit immernoch nicht gelernt unser Gegenüber zu verstehn? Passen wir eigentlich überhaupt zusammen? Leben wir miteinander oder nebeneinander?
Nicht nur, dass Männer manchmal seltsame Denkstrukturen zu haben scheinen, sie haben noch etwas… Eine Familie und vor allem eine Mutter. Natürlich haben sie das wird man sich denken, was denn auch sonst. Außerdem, wieso sollte das ein Problem sein?
Und doch kann diese Tatsache wenn man es auch nicht vermuten mag in gar nicht so wenigen Fällen zu einem partnerschaftlichen Horrortrip werden. Man verstehe mich nicht falsch, natürlich ist das nicht immer der Fall und oft genug erscheint einem die Familie des Partners bald fast wie die Eigene. Zumindest dann, wenn besagtes Männchen, welches man als seinen Partner ausersehen hat es schafft Prioritäten zu setzen, sich abzugrenzen und hinter seiner Partnerin zu stehen.
Wenn ich an so manchen Tag und Abend in Stolberg denke, werde ich noch immer sentimental. Egal was in unserer Beziehung damals alles schief gelaufen ist, für die schließlich doch sehr herzliche Aufnahme in die Familie und die wunderschöne Zeit würde ich immernoch gerne einmal Danke sagen. Es war eine wunderschöne Zeit! Vielleicht sieht man sich ja irgendwann einmal wieder! Manchmal, wenn ich Abends im Sonnenuntergang mit einem Glas Rotwein am Fenster stehe und auf den Hafen schaue, vermisse ich diese Zeit!
Doch nun fragt sich der geneigte Leser, wo ist dann das Problem? Familie ist doch etwas wunderschönes und ein gutes Verhältnis zu selbiger sollte jeden Menschen – und somit wohl auch den Partner glücklich stimmen!
Dem gebe ich uneingeschränkt Recht! Uneingeschränkt? Naja fast! Das ein oder andere dieser begehrlichkeiten auslösenden Männchen scheint nämlich Probleme mit diesem Spagat zwischen Partnerschaft und Familie zu haben und zum Leidwesen der Damenwelt trifft dies oftmals eben auch auf jede Wesen zu, die man als Frau gerne als besonders einzigartig und wertvoll bezeichnen möchte.
Wie äußert sich der Beginn dieses Trips in eine andere Welt nun? Zunächst einmal scheint alles normal. Nein, nicht bloß normal! Nahezu perfekt! Weibchen trifft Männchen – und wie die Natur so spielt entsteht Interesse… Man lernt sich kennen und lieben, fühlt sich wie auf Drogen und noch …. jaaaa…. noch freut man sich über das gute Verhältnis des potentiellen Partners zu seiner Familie, denn hey irgendwann fängt auch die eigene biologische Uhr an zu ticken (die Panik des Captain Hook lässt grüßen) und was kann dann besser sein, als ein familiär eingestellter Partner? Das klingt doch perfekt! … Vielleicht zu perfekt? Denn…… da gibt es ja noch eine Frau im Leben des jungen Männchens und nicht immer ist diese auf Konkurenz erpicht!
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Und so träumt man friedlich zwischen rosa Wölkchen, Gänseblümchen, Sahne und Federn vor sich hin, bis besagte Frau – auch als Mutter bezeichnet, irgendwann bemerkt, dass der niedliche Kleine dem sie vorgestern noch die süßen Snoopy-Boxershorts gekauft hat plötzlich im nunmehr zarten Alter von meist über 20 nicht einfach bloß ein jugendliches Interesse an anderen Frauen entwickelt… NEIN! Es könnte sich dabei sogar um einen ernsthaften Versuch handeln ein eigenes Leben zu führen! Eine andere Frau könnte wichtiger werden als sie… Diese Frau könnte einen größeren Platz in seinem Leben einnehmen als sie… Es könnte tatsächlich sein, dass der Kleine plötzlich mit beiden Beinen in seinem eigenen Leben stehen möchte… Vielleicht möchte er gar irgendwann eine eigene Familie gründen, eigene Entscheidungen treffen… Es könnte doch tatsächlich passieren, dass die Familie nicht mehr das einzige im Leben ist….
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Und schon steht man ganz schnell in der Warteschlange für die ganz besondere Reise zum Mittelpunkt der menschlichen Abgründe.
Wie lang diese Reise dauert liegt dabei meist in erster Linie am Partner, wenn nicht an der eigenen Geduld, die bei Einmischung in Beziehung und Leben durch sämtliche Ahnengenerationen bei dem einen früher, bei dem anderen später dazu führt, dass man sich völlig entnervt nicht nur weit weit weg wünscht, sondern irgendwann einfach die Notbremse zieht und ab dann alleine aber immernoch mit beiden Beinen im Leben steht, während Mutti den Kampf ihres Lebens fürs erste gewonnen hat und Herz und Leben der kleinen Seele wieder allein unter eigener Kontrolle weiß.
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Die Frage ist doch nun gibt es keinen anderen Weg aus einem solchen Albtraum?
Einen zumindest scheint es da noch zu geben! Einen Partner, der bereit ist für die Frau die er liebt die Stärke und das Durchsetzungsvermögen aufzubringen Prioritäten zu setzen, sich zu separieren, sein Leben und seine Partnerschaft zu leben und letztendlich auch mit beiden Beinen fest in seinem eigenen Leben zu stehen!!! Wer nicht hinfällt, der lernt auch nicht aufzustehen!
So, mein Wort zum Freitag – heute Regina gewidmet!
